Küchenplanung im Altbau: So plant ihr eure individuelle Traumküche ohne Möbelhaus

„Sommeraktion – Alle Küchen 20%“

 

Wer kennt es nicht - dieses wahnsinnig verlockende Angebot aus den Klatschheften am Wochenende. Und so wie wir Menschen ticken, wollen wir diese unglaubliche Chance auch gleich nutzen. Eine neue Küche ist schließlich schon längst überfällig...

 

Also machen wir uns auf zum Möbelhaus, das unsere Traumküche zu einem unschlagbaren Preis versprochen hat. Wir setzen uns mit dem „Fachplaner“ (wie er sich nennt) hin, um am Ende festzustellen, dass all unsere Wünsche extra kosten.

 

Nix mit UNSERE Traumküche zum super Preis. Eher die Traumküche des Möbelhauses zum 20 % Discountpreis. Wahrscheinlich muss dieses Küchendesign weichen, da es aus dem Programm genommen wurde.

 

Da in unseren geliebten Altbau nun mal keine Standardküche passt, fahren wir frustriert wieder nach Haus. Keine Traumküche. Kein guter Preis. Kein Stück weiter …

 

ABER DAS MUSS NICHT SO SEIN! Wir verraten dir, wie du doch noch zu deiner Traumküche kommst und welche Irrtümer es in puncto Küchenplanung und -kauf gibt.

Die 5 größten Irrtümer beim Küchenkauf

1. Dass es eine individuell geplante Küche inkl. neuster Technik von der Stange und für unter 6.000€ gibt. Realistische Recherche und Ansprüche verhindern die Enttäuschung.

 

2. Sich nicht vorher über das Unternehmen informieren. Zeit ist bekanntlich Geld und es wird teuer, wenn die Bauarbeiten stoppen müssen wegen fehlender Küche.

 

3. Alles allein planen. Noch so gute Recherche ersetzt nicht den Fachmann. Wenn ihr schon eine neue, teure Küche plant, dann doch bitte richtig.

 

4. Eine Küchenplanung kostet kein Geld. Seid keine Pfennigfuchser und verzichtet auf eine professionelle Küchenplanung nur weil XY diese umsonst macht. Dafür wird die Planung nicht halb so kreativ und auf euch angepasst sein.

 

5. Ich kann die Küche selbst ausmessen und aufbauen. Gerade in einem Altbau kommt es zu Schwierigkeiten wegen der oft ungeraden Wände und Böden. Die Maße können auf einen Meter stark abweichen!

Küchenplanung - Die drei Fälle

Die Küche – das Herzstück deines Zuhauses zu planen, ist wohl bei jedem Hauseigentümer eines der schönsten aber auch schwierigsten Punkte! Wahrscheinlich hast du schon eine genaue Vorstellung wie deine Traumküche aussehen soll – oder aber du fragst dich, was alles möglich ist.

 

Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, schauen wir uns einmal den Prozess der Küchenplanung an. Stehst du vor oder mitten in einer Sanierung ist es wichtig, frühzeitig mit der Planung zu beginnen. Denn möchtest du z. B.  eine Insel haben, benötigst du evtl. neue Leitungen im Boden usw.   

         

Du überlegst dir im Voraus wie die Küche am besten stehen soll und was du alles benötigst. Stell dich dazu am besten in deine aktuelle Küche und überlege, was dir gefällt. Außerdem weißt du sicher schon, was du nicht gelungen findest oder dich in deinen Arbeitsabläufen behindert / stört, wenn du dich in der Küche bewegst. 

 

Das könnte der zu geringe Stauraum sein, der Backofen der nicht auf Arbeitshöhe ist oder der schwer erreichbare Kühlschrank in der hintersten Ecke. Schreibe also alle deine Wünsche auf, um diese in deinen neuen Grundriss und die Planung zu übertragen.

WAS DU DANN MACHEN SOLLTEST

Du suchst dir einen Experten deines Vertrauens, mit dem du deine Küche zusammen planst. Das kann ein Innenarchitekt sein, ein kleines Küchenstudio oder der Tischler deines Vertrauens. Denn genau dort findest du die persönlichste und beste Beratung. Denn diese Fachleute sind geschult, schauen genau auf deine Bedürfnisse und sind nicht von der Küchenprovision abhängig.

WAS DU WAHRSCHEINLICH TUN WIRST

Das Werbungsblatt vom oben genannten Möbelhändler XY hat dich nicht los gelassen und du möchtest deine eigenen Erfahrungen machen. Dort wartet zwar ein Verkäufer (meist auf Provisionsbasis) auf dich, der dich berät, jedoch meist kaum fachlich geschult ist.

WAS DIE MEISTEN DANN TUN

Do it yourself! Und wo ist das einfacher als im Internet. Dort warten viele, tolle Planungsprogramme darauf, dass du dir selbst deine Küche planst. Und dieser Punkt sollte eigentlich zu deiner Vorarbeit gehören, jedoch keinesfalls eine Expertise ersetzen!

 

Denn sicherlich kannst du dich noch so gut eingelesen haben, kennst die genauen Abstände die einzuhalten sind, weißt wo du die Steckdosen haben willst und auch die Geräte hast du bereits ausgesucht.

 

Die Küchenbranche ist genauso wie vieles andere im stetigen Wandel. So werden ständig neue Techniken, Oberflächen und Materialien auf dem Markt platziert. Da kann sogar ein Fachmann leicht den Überblick verlieren. Wieso also willst du dir den Stress antun?

„Beginne das Feld von hinten aufzurollen – starten wir mit dem Design!“

Ja, es ist untypisch dir erst das Design zu überlegen, bevor du überhaupt weißt, wie die Küche stehen soll. ABER ein guter Küchenplaner beachtet auch das Ganze. Es kommt also auch auf den Raum an, die Materialien, Fenster, Möbel usw.

 

Besonders im Altbau solltest du das Design ganz besonders im Auge haben, um dein Raumbild nicht zu zerstören. Hier macht ein gerades Design im Gegensatz zu Stuck und Co. Sinn. Außerdem schaffen dunkle Farben Tiefe und setzen deine Küche in Szene.

 

Auch die Auswahl der Geräte ist wichtig. Denn der super moderne Side by Side passt nicht unbedingt zu einer Landhausküche. Ein Weinkühlschrank z. B. macht sich in modernen Küchen oder industriellem Design gut. Ihr merkt – auch das Gerätedesign ist wichtig!

 

Wie fängst du also an? Zunächst mal damit den Raum, wo die Küche entstehen soll, zu planen. Böden, Wände und die Möbel. Wenn dafür Wände versetzt werden sollen, musst du zunächst die Statik klären.

 

So ergibt sich dann auch der zweite Punkt – die Größe deiner Küche. Durch die Größe der Küche ergibt sich auch der Stauraum. Wenn es keine angrenzende Speisekammer oder Lagermöglichkeiten gibt, ist es besonders wichtig den Platz so gut es geht zu nutzen.

 

Im Altbau hast du entweder einen riesigen Raum, den du teilen kannst oder einen winzigen, der perfekt ausgenutzt werden muss. Apropos Größe – die Arbeitshöhe sollte auf deine Größe angepasst sein. Gerade fürs Alter ist es wichtig, den Rücken zu schonen. Auch die Geräte wie Geschirrspüler und  Backofen auf Arbeitshöhe zu platzieren, macht auf lange Sicht Sinn.

 

Was genau brauchst du denn wirklich in deiner Küche? Bist du Team „Chefkoch“ oder Team „Dosenfutter“? Wenn du wenig kochst, kann deine Küche kleiner ausfallen, die Geräte müssen nicht zu teuer sein und das Geld kann für Design oder eben den Lieferdienst ausgegeben werden.

 

Die Kosten sind überhaupt ein wichtiges Thema. Was kannst und willst du für deine Küche ausgeben? Im besten Fall hast du dir diesen Posten vor Beginn der Sanierung schon festgelegt und kannst den Preis hier direkt aus der Hüfte schießen!

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